Motorfahrzeugkontrolle in der Schweiz

Motorfahrzeugkontrolle in der Schweiz

Jeder Fahrzeughalter in der Schweiz muss bei seinem Fahrzeug nach Aufforderung regelmäßig eine Motorfahrzeugkontrolle, kurz MFK, durchführen lassen.

Je nach Alter des Wagens gelten unterschiedliche Intervalle. Vier Jahre nach der Zulassung ist die erste Motorfahrzeugkontrolle fällig, die nächste drei Jahre später. Danach wird das Fahrzeug alle zwei Jahre geprüft. Bei dieser MFK in der Schweiz geht es dabei um die Betriebssicherheit für den Straßenverkehr.

Auf Wunsch des Halters kann die Überprüfung auch in kürzeren Zeiträumen stattfinden.

Wurden am Fahrzeug Änderungen vorgenommen (Tuning), ist eine außerordentliche Motorfahrzeugkontrolle nötig. In diesem Fall muss sich der Fahrzeughalter selber an die Zulassungsstelle wenden, ansonsten droht ihm ein Bußgeld.

Bei der MFK in der Schweiz werden die Identifikation des Fahrzeuges, Nummernschilder und Dokumente überprüft. Außerdem werden die Bremsanlagen, die Lenkvorrichtung, die Sichtverhältnisse (Scheiben) sowie die Beleuchtung und sonstige Elektronik geprüft. Beim Fahrgestell, Achsen, Räder, Reifen und Aufhängung wird auf Rost geachtet.

Die Fahrzeuge sollen bei der Vorführung zur Motorfahrzeugkontrolle sauber und gepflegt sein.

Viele Werkstätten und der Touring Club Schweiz (TCS) bieten an, das Auto vorher durchzuchecken und für den MFK vorzubereiten.

Besteht das Fahrzeug die Motorfahrzeugkontrolle nicht, müssen die Mängel beseitigt werden und innerhalb von 30 Tagen eine Nachkontrolle erfolgen.

In einigen Kantonen in der Schweiz genügt es, wenn die Werkstatt die Mängelbeseitigung bescheinigt und diese mit den Fahrzeugpapieren der Prüfstelle vorgelegt wird. In anderen Kantonen muss das Fahrzeug noch einmal vorgeführt werden.

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